mehr als nur die Verbindung zweier Stockwerke
Ob klassische Massivholztreppe, Stahlwangentreppe im Neubau, platzsparende Raumspartreppe unterm Dach oder eine Betontreppe, die neue Stufen bekommen soll: Wir beraten Sie zu Bauart und Materialauswahl, messen digital auf und montieren fachgerecht.

Der Regelfall und bei uns mit Abstand die häufigste Wahl. Passt zum Altbau ebenso wie zum Neubau – über Holzart, Geländer und Oberfläche lässt sich der Charakter weit verschieben.

Eine Stahlkonstruktion trägt, die Stufen bleiben aus Holz. Weil der Stahl schlanker baut als eine Holzwange, wirkt die Treppe leichter und offener. Die richtige Wahl, wenn sie im Raum stehen soll, ohne ihn zu verstellen.

Mit versetzten Trittstufen kommt eine Raumspartreppe auf deutlich weniger Grundfläche aus als eine gerade Treppe. Damit erschließen Sie einen Spitzboden oder ein Dachgeschoss auch dort, wo für eine normale Treppe kein Platz ist.
Hell, feinporig und ruhig in der Maserung. Buche ist hart und gleichmäßig gewachsen und gehört zu den bewährtesten Treppenhölzern. Sie ist der günstige Einstieg und deshalb bereits seit vielen Jahrzehnten ein beliebtes Material für Treppen.
Innerhalb der Buche gibt es Unterschiede, die Preis und Erscheinungsbild bestimmen. Die Standardsortierung ist ruhig und weitgehend gleichmäßig, die Sortierung B/B fällt lebhafter aus und zeigt mehr Farbunterschiede und Wuchsmerkmale. Kernbuche geht einen Schritt weiter: Hier ist der rötlich-braune Kern bewusst mit verarbeitet, was eine kräftige, sehr lebendige Zeichnung ergibt.
Dazu kommt der Aufbau der Stufe. Bei keilgezinkten Lamellen sind kürzere Holzstücke der Länge nach verzahnt, sichtbar an den vielen Stößen in der Fläche. Durchgehende Lamellen laufen über die volle Stufenlänge und ergeben ein deutlich ruhigeres Bild, kosten aber mehr. Fineline besteht aus besonders schmalen Lamellen und wirkt dadurch sehr gleichmäßig und feinstreifig. Die Unterschiede zeigen wir Ihnen an Mustern, bevor Sie sich festlegen.
Härter als Buche, mit markanterer Maserung und unempfindlicher gegenüber Gebrauchsspuren. Eiche ist derzeit klar die häufigste Wahl, oft kombiniert mit einem Geländer aus Edelstahl oder Glas. Sie dunkelt mit den Jahren leicht nach und bekommt dadurch mehr Tiefe.
Auch bei Eiche entscheidet die Sortierung über das Bild. Die ruhige Sortierung zeigt eine gleichmäßige Fläche mit wenig Wuchsmerkmalen, Asteiche dagegen wird wieder häufiger gewünscht, weil Äste und Farbunterschiede die Fläche lebendiger machen. Der Aufbau ist derselbe wie bei Buche: keilgezinkte Lamellen, durchgehende Lamellen oder Fineline.
Bei den Oberflächen liegen geölte Varianten wieder vorn. Sie wirken natürlicher als Lack und lassen sich stellenweise nachbessern, statt dass die ganze Stufe abgeschliffen werden muss.
Buche und Eiche decken bei uns rund neunzig Prozent aller Treppen ab. Über unseren Partner FHS ist aber praktisch jede Holzart möglich, ebenso andere Bauarten wie Faltwerk-, Bolzen- oder Glastreppen.
Bei einer Treppe verzeiht das Aufmaß keine Ungenauigkeit. Geschosshöhe, Deckenstärke, Deckenöffnung und die tatsächlichen Wandverläufe bestimmen jede einzelne Steigung. Zudem ist bei Altbausituationen selten eine Wand genau im Winkel. Deshalb messen wir vor Ort digital mit einem FlexiJet-Laseraufmaßsystem. Die Maße gehen millimetergenau in die Planung, ohne dass diese händisch übertragen werden müssen.
Auch bei der Belegung von Betontreppen wird jede einzelne Stufe aufgemessen. Sie kommt fertig zugeschnitten auf die Baustelle und muss nicht mehr aufwendig vor Ort eingepasst werden, das spart Zeit, Lärm und Staub in Ihrem Haus.
Nicht jede Treppe muss ersetzt werden. Eine Betontreppe im Rohbau oder eine in die Jahre gekommene Treppe im Keller lässt sich mit neuen Stufen aus Bodenmaterial belegen, passend zum Boden, der ohnehin verlegt wird, oder als bewusster Kontrast.
Diese Stufen fertigen wir in unserer eigenen Werkstatt an, zugeschnitten auf die vorhandene Treppe. Das ist meist deutlich günstiger als eine neue Treppe.
Bau- und Möbelschreinerei
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